Kollagene für den Muskelaufbau

25.06.2017 23:02

Kollagene haben einen äußerst schlechten Ruf in der Fitness Szene. Wahrscheinlich hast auch du schon einmal davon gehört, dass es sich hierbei um Proteine mit einer biologischen Wertigkeit von 0 handelt und der Körper praktisch nichts mit dem Protein anfangen kann, da eine einzelne Aminosäure im Protein fehlt. Und dieses Fehlen der Aminosäure ist auch durchaus richtig. Dennoch kann deshalb nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass Kollagene deshalb nicht doch nützlich sein können für den Körper. Im Gegenteil. In neueren Studien konnte sogar festgestellt werden, dass Kollagene den Muskelaufbau sogar fördern können. Doch fangen wir noch einmal einen Schritt weiter hinten an…

Gute Kollagene kommen in Form von bioaktiven Kollagenpeptiden vor. Bioaktiv steht einfach ausgedrückt dafür, dass diese Peptide, also die kleinen Aminosäurenketten, die bei der Verdauung oder Zerlegung von Proteinstrukturen entstehen, einen nachweislichen Effekt im Körper haben. Zudem sagt bereits die Bezeichnung der „Peptide“ aus, dass es sich hier bereits gar nicht mehr um komplette Proteinstrukturen handelt. Sprich, die biologische Wertigkeit spielt hier gar keine Rolle mehr.

Der schlechte Ruf ist also mehr als ungerecht verteilt bei bioaktiven Kollagenpeptiden. Kommen wir daher noch einmal zu den Studienergebnissen zurück. Hier wurden die Effekte von Krafttraining mit oder ohne Kollagenpeptide auf die Körperzusammensetzung untersucht. Die Probanden die zusätzlich zum Krafttraining noch Kollagenpeptide erhielten, konnten nicht nur mehr Muskelmasse aufbauen, sondern auch noch gleichzeitig mehr Fett verlieren. Und selbst die Kraftwerte lagen in der Kollagen-Gruppe höher nach den entsprechenden Untersuchungen, verglichen mit der Placebo Gruppe.

Unterm Strich kann also ganz klar gesagt werden, dass eine regelmäßige Zufuhr von Kollagenpeptiden definitiv einen Sinn ergeben kann für Fitness Sportler, die daran interessiert sind, ihre Körperzusammensetzung zu optimieren.